Schimmelpilzbefall
In den kälteren Monaten treten vermehrt „Schimmelbefälle“ auf. Hierbei sind die dunkleren Verfärbungen zumeist in den Raumecken gemeint.
Häufig handelt es sich bei diesen Flecken um einen mikrobiologischen Befall verursacht durch Pilze (Schimmelpilze), Bakterien und Algen.
Die Sporen dieser Mikroorganismen sind omnipräsent und befinden sich als natürlicher Bestandteil unserer Umgebungsluft immer in unseren Wohnungen. Für das Keimen (den „Befall“) dieser Sporen benötigen die Organismen zum einen Feuchtigkeit und einen Nährboden.
Als Nährboden dienen alle organischen Untergründe wie Tapeten, Holz, Innenfarben, Staubanhaftungen, etc. Dies kann in einer üblichen Wohnung immer als gegeben angenommen werden.
Für die Feuchtigkeit kommen zwei Ursachen in Frage:
- Wasserschäden durch Undichtigkeiten der Fassade, Wassereinbruch durch Leckage, etc.
- Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft
Damit die Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft für die Mikroorganismen zur Verfügung stehen, muss diese aus der Luft kondensieren. Bei üblicher Raumnutzung kann man davon ausgehen, dass ab einer Oberflächentemperatur von < 12,6 °C ausreichend Feuchte für den Wachstum von Mikroorganismen zur Verfügung steht. Ab ca. < 9,5 °C fällt Kondenswasser an der Oberfläche aus und das Bauteil durchfeuchtet.
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